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AGATHE unterwegs im Unstrut-Hainich-Kreis
Die Menschen hoffen, dass sich ihre
Situation verbessert
Daniela Gröschl ist gelernte Krankenschwester. Als AGATHE-Beraterin im⠀
Unstrut-Hainich-Kreis betreut sie etwa 50 Senioren.
„Ich betreue sieben Gemeinden und biete dort Daniela Gröschls Stärke liegt im medizinischen
wöchentliche Sprechzeiten und Hausbesuche an. Bereich: "Daniela, du bist doch Krankenschwester,
Das Angebot wird von Einzelpersonen, Ehepart- kommst du mal vorbei? Der Blutdruck spinnt. Muss
nern und Angehörigen aus den unterschiedlichs- ich zum Arzt oder nicht? In solchen Situationen
ten Gründen genutzt.“ berichtet Daniela Gröschl. sind die Klienten erleichtert, wenn ihnen jemand
Neben gesundheitlichen Problemen sind sehr oft den Weg bahnt."
Einsamkeit, fehlende Ansprechpartner und büro- Die Erwartungen an die Beratungsgespräche sind
kratische Hürden der Grund für die Beratungen: vielfältig. Manche benötigen einfach nur ein offenes
"Viele leben allein oder ihre Angehörigen arbeiten. Ohr, ein paar motivierende Worte oder einige Tipps
Andere, haben Probleme mit Anträgen. Oft ist auch um allein ihren Weg zurückzufinden, z. B.: nach
die digitale Ausstattung nicht vorhanden oder die akuten kurzweiligen Erkrankungen. Manch andere
Internetverbindung schlecht", beschreibt sie die hingegen werden von uns regelmäßig, meist über
Lage ihrer Klienten.
einen längeren Zeitraum betreut." Die Menschen
"Im Erstgespräch hören wir zu und analysieren hoffen, dass sich ihre Lebenssituation verbessert,
die Situation, dann schauen wir welche Unterstüt- sie Hilfe erhalten, eine dauerhafte Ansprechperson
zungs- und Entlastungsmöglichkeiten gibt es, um haben und sich so ihre Situation wieder stabilisiert.
die bisherige Lebenslage zu verbessern. Braucht Wichtig sei auch, die Familien zu entlasten, be-
derjenige nur einige Hinweise oder braucht er mehr sonders bei Menschen die an Demenz erkranken:
Hilfe stellung oder Unterstützungsbedarf? Das ist "Meistens kommen die Angehörigen sehr schlecht
immer auf den Einzelfall bezogen."
mit der Demenzerkrankung eines geliebten Fami-
„Mit den Anträgen hatte ich auch so meine An- lienmitglieds zurecht und der Umgang miteinander
fangsschwierigkeiten, aber durch den ständigen ist angespannt oder gereizt. Wenn man dann mit
Austausch mit meinen Kollegen und Kolleginnen einem passenden Angebot die Familien entlasten
sowie unseren Netzwerkpartnern und Netzwerk- kann, indem zum Beispiel eine Tagespflege vermit-
partnerinnen und der AGATHE-Weiterbildung, er- telt werden konnte, ist da schon viel gewonnen."
gänzen wir stetig unser Fachwissen."
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