FAQ

Häufig gestellte Fragen

Mein Landkreis bzw. meine kreisfreie Stadt hat Interesse das Programm AGATHE zu implementieren. Was sind die Voraussetzungen die zu einer Teilnahme berechtigen?

Der Antragstellung ist ein Konzeptauswahlverfahren vorgeschaltet, welches das für Soziales zuständige Ministerium unter Zugrundelegung fachlicher und bedarfsorientierter Auswahlkriterien durchführt. Hierzu werden die Landkreise und kreisfreien Städte von dem für Soziales zuständigen Ministerium aufgerufen, geeignete Konzepte zur Durchführung einzureichen. Ein entsprechendes Konzeptauswahlverfahren wird auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel und nach Beschluss durch den Thüringer Landtag durchgeführt.

Wer kann die Förderung nach der Richtlinie AGATHE beantragen?

Zuwendungsempfänger sind die Landkreise und kreisfreien Städte. Die Zuwendungen können an gemeinnützige Träger, Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Träger sowie an kreisangehörige Städte und Gemeinden (Letztempfänger) weitergeleitet werden. Im Fall der Weiterleitung sind die Landkreise und kreisfreien Städte Erstempfänger.

Wo kann die Förderung beantragt werden und welche Institution ist für die Bewilligung zuständig?

Der Antrag ist unter Verwendung der auf der Homepage der GFAW (Förderung > Förderprogramme von A-Z > Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (AGATHE)) bereitgestellten Formulare bei der GFAW einzureichen. Diese prüft das Vorliegen der Zuwendungsvoraussetzungen. Liegen diese entsprechend vor, leitet die Bewilligungsbehörde die eingereichten Antragsunterlagen an das für Soziales zuständige Ministerium zur weiteren Antragsprüfung weiter.

Anderenfalls setzt sich die GFAW mit dem Antragsteller in Verbindung.

Bewilligungsbehörde ist die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW mbH). Diese prüft den Antrag auf Vollständigkeit und Plausibilität.

Gibt es für die Besetzung der Personalstelle als AGATHE-Fachkraft (koordinierende- oder beratende Tätigkeit) erforderliche fachliche Qualifizierungen?

Als beratende Fachkräfte sollen qualifizierte Personen eingesetzt werden, welche vorrangig über sozial- und gesundheitspädagogische Abschlüsse, oder über Abschlüsse im Bereich der Gesundheits-, Kranken- oder Altenpflegeberufe verfügen. Begründete Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des für Soziales zuständigen Ministeriums.

Darüber hinaus sind Zusatzqualifikationen, wie bspw. Weiterbildungen in den Bereichen Geriatrie, Gerontologie, Psychosoziale Beratung, Gesundheitsförderung, Ernährungsberatung, Bewegungstherapie, Sturzprävention, Flüchtlings-, und Integrationsarbeit, Interkulturelle Arbeit, Palliativbegleitung, Seniorenbegleitung, Seniorenlotsen etc. wünschenswert.

Die Fachkräfte werden im Rahmen des Programms weitergebildet. Eine Teilnahme an der Qualifizierung ist verpflichtend und wird durch den Zuwendungsempfänger sichergestellt. Finanziert und durchgeführt wird die Qualifizierung vom für Soziales zuständigen Ministerium.