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AGATHE unterwegs in Jena
Viele Seniorinnen und Senioren im Stadtteil wol- Um das Angebot von AGATHE im Stadtteil bekannter
len so lange wie möglich in den eigenen vier Wän- zu machen, muss mehr getan werden, findet Jana
den wohnen. Doch das ist nicht immer einfach: Zimmermann. So könnten beispielsweise auch
„Die Leute leben teilweise in unverhältnismäßig ärztliches Fachpersonal und Pflegedienste mit-
großen Wohnungen, die sie allein gar nicht mehr helfen: „Ältere Leute sind oft darauf angewiesen,
bespielen können. Es gibt Fälle, wo eine Demenz dass ihnen jemand was erzählt. Viele gehen nicht
nicht erkannt wird und die Leute in der Wohnung ins Internet oder haben kein Handy. Sie brauchen
bleiben, bis ihnen etwas passiert.“ Hier könnten eine Vertrauensperson, die ihnen sagt: Mach‘ das
die Wohnungsunternehmen im Vorfeld noch stär- doch mal.“
ker aktiv werden und mit Ansprechpersonen vor Ort Den Raum für die Sprechstunde will Jana Zimmer-
mehr auf die älteren Menschen zugehen“, meint mann in Zukunft auf jeden Fall weiter anbieten,
Jana Zimmermann.
Kontakte vermitteln und auch in der Stadtteil-
Auch die steigenden Mieten und der Zustand man- zeitung auf AGATHE aufmerksam machen. „Ich
cher Wohnungen seien ein Problem in Lobeda: finde, AGATHE ist ein tolles Programm. Und ich wün-
„Wenn ich heute immer noch Wohnungen ange- sche mir, dass es weitergeht und wir auch künftig
boten bekomme, die nicht mal tapeziert sind, der so gut zusammenarbeiten wie bisher.“
Fußboden von vor dreißig Jahren noch drin liegt
und ich dafür eine höhere Miete als der Vormieter
zahlen soll, dann macht es das nicht besonders
attraktiv. Da haben andere Städte die Nase vorn.“
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