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AGATHE unterwegs im Ilm-Kreis
Auch die Zusammenarbeit mit den AGATHE-Fach- Auch konkrete Ideen für neue Angebote hat sie
kräften ist ihr wichtig. Mitunter auch bei gemein- schon. „Man könnte die Leute einmal in der Woche
samen Terminen mit den Klienten: „Mittlerweile oder einmal im Monat zusammenbringen. Wir
gehe ich auf die AGATHE-Mitarbeiterinnen zu, wenn kommen mit dem Bus, da passen neun Personen
ich an dieser oder jener Stelle nicht weiterkomme. rein. Man holt die Leute aus ihren vier Wänden und
Dann helfen wir zusammen und schauen, dass wir sagt: Wir gehen jetzt mal Kaffeetrinken, oder: Du
für die Leute etwas erreichen können.“ wirst heute mal ein paar Leute kennenlernen, denen
es genauso geht wie dir.“
Für die Zukunft sieht Isolde Müller bei AGATHE noch
viel Potential, gerade was die Vernetzung der ver- Darüber hinaus plant sie, den familienent lastenden
schiedenen Akteure betrifft, die ihre Angebote an Dienst auch in Stadtilm und anderen Orten zu etab-
ältere Menschen richten: „Thüringen ist so klein, lieren. „Die Leute kennen AGATHE inzwischen schon
aber hinter jedem Berg passiert etwas Anderes. Und ein wenig. In den ländlichen Strukturen dauert das
eigentlich wollen alle das gleiche: Nämlich für die immer ein bisschen länger. Aber dann ist es auch
Menschen da sein. Aber alles hat einen anderen Na- ewig verhaftet, wenn es einmal richtig läuft.“
men und man weiß manchmal nichts voneinander.“
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